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Caapi-Extrakt 5:1 (Banisteriopsis caapi) – 10 ml
Der Caapi-Extrakt 5:1 ist ein Flüssigextrakt aus Banisteriopsis caapi in einer 10-ml-Pipettenflasche mit dem Etikett Maya. Das Etikett nennt zwei Zutaten, Banisteriopsis caapi und Alkohol 20 %, sowie das Extraktverhältnis 5:1.
- Pflanze: Banisteriopsis caapi (Malpighiengewächse)
- Pflanzenteil: Liane
- Herkunft: Ecuador
Banisteriopsis caapi · 10 ml
Extrakt aus Banisteriopsis caapi: 5:1 in 10 ml
Dieser Caapi-Extrakt ist ein Flüssigextrakt aus Banisteriopsis caapi, der Kletterpflanze, die als Caapi- oder Ayahuasca-Liane bekannt ist. Das Etikett der 10-ml-Pipettenflasche trägt den Namen Maya, die Angabe „Extract 5:1“ und zwei deklarierte Zutaten: Banisteriopsis caapi und Alkohol 20 %. Laut den Produktangaben des Lieferanten wird der Extrakt aus der Liane gewonnen; das Pflanzenmaterial stammt aus Ecuador. Mycotrop führt ihn in einer Größe, 10 ml, neben geschredderter Liane, Blättern und einem 12:1-Extrakt derselben Art.
- 10 ml
- Liane
- Ecuador
- Tinktur
- Pflanze
- Banisteriopsis caapi (Malpighiengewächse)
- Pflanzenteil
- Liane
- Herkunft
- Ecuador
- Form
- Tinktur (Flüssigextrakt)
- Extraktverhältnis (laut Etikett)
- 5:1
- Zutaten (laut Etikett)
- Banisteriopsis caapi, Alkohol 20 %
Wichtig: eine Pflanze mit MAO-Hemmern
Gefährliche Wechselwirkungen
Diese Pflanze enthält Harmala-Alkaloide (Harmin, Harmalin, Tetrahydroharmin), also Monoaminoxidase-Hemmer (MAO-Hemmer). MAO-Hemmer blockieren den Abbau zahlreicher Stoffe im Körper.
- Niemals mit Antidepressiva (SSRI, SNRI, trizyklische Antidepressiva, andere MAO-Hemmer), Lithium, Tramadol oder Stimulanzien: Gefahr eines Serotoninsyndroms, das tödlich verlaufen kann.
- Niemals mit anderen psychoaktiven Substanzen (MDMA, Amphetamine, Kokain, andere Psychedelika): Die Wirkungen können unvorhersehbar und gefährlich werden.
- Tyraminreiche Lebensmittel (gereifter Käse, Wurstwaren, fermentierte Produkte): Gefahr eines starken Blutdruckanstiegs.
- Nicht geeignet bei Herzerkrankungen und Bluthochdruck sowie in der Schwangerschaft und Stillzeit.
- Wir geben für diese Pflanze weder eine Zubereitung noch eine Dosierung an.
Traditionelle Verwendung und Inhaltsstoffe
Banisteriopsis caapi ist eine Liane aus der Familie der Malpighiengewächse (Malpighiaceae) und kommt im Amazonasbecken vor. Sie ist vor allem als eine der Zutaten des Ayahuasca bekannt, eines Getränks, das indigene Völker und lokale Gemeinschaften Amazoniens seit langem in rituellen und traditionellen Zusammenhängen verwenden.
In Brasilien hat sich diese Verwendung auf religiöse Gemeinschaften wie die União do Vegetal und den Santo Daime ausgeweitet. Eine Übersichtsarbeit von 2026 verzeichnet 119 Ethnotaxa von B. caapi, also 119 volkstümliche Bezeichnungen für Lianentypen.
| Bekannte Inhaltsstoffe | β-Carbolin-Alkaloide: Harmin, Harmalin und Tetrahydroharmin, die die Monoaminoxidase hemmen (MAO-Hemmer). Ihre Gehalte schwanken von Probe zu Probe stark (Santos et al. 2020). |
|---|---|
| Traditionelle Verwendung | Zutat des Ayahuasca in Amazonien, unter anderem bei den Shuar in Ecuador; die Siona unterscheiden mindestens 18 Lianentypen (Santos et al. 2020). Von brasilianischen Religionsgemeinschaften wie der União do Vegetal und dem Santo Daime übernommen. |
| Forschungsstand | Die Forschung ist überwiegend chemisch: Die große Schwankung der Gehalte erschwert die Standardisierung des Materials (Santos et al. 2020). Für diese Pflanze ist in der EU keine gesundheitsbezogene Angabe zugelassen. |
Über Banisteriopsis caapi
Banisteriopsis caapi ist eine akzeptierte Art aus der Familie der Malpighiengewächse (Malpighiaceae). Erstbeschrieben wurde sie als Banisteria caapi; 1931 stellte C.V. Morton sie in die Gattung Banisteriopsis. Die World Checklist of Vascular Plants nennt als natürliches Verbreitungsgebiet Kolumbien, Venezuela, Ecuador, Peru, Bolivien, den Norden und den mittleren Westen Brasiliens sowie den Nordwesten Argentiniens. Zu den in GBIF erfassten Volksnamen gehören Caapi, Ayahuasca, Yagé und Mariri.
Flasche und Etikett
Das Produktfoto zeigt eine dunkle Glasflasche mit schwarzem Pipettenverschluss und violettem Etikett. Darauf stehen Maya, Caapi und Extract 5:1, die Zutaten und der Inhalt von 10 ml. Wenn Sie Caapi-Extrakte vergleichen möchten: Der rote Caapi aus Peru als 12:1-Flüssigextrakt hat ein anderes Verhältnis und ist in 50, 100 oder 500 ml erhältlich. Alle Extrakte im Shop finden Sie unter Extrakte, alle Formen der Pflanze unter Banisteriopsis caapi.
Pflanzen richtig aufbewahren
Bewahren Sie getrocknete Pflanzen in ihrem gut verschlossenen Beutel oder in einem luftdichten Glas auf, geschützt vor Licht, Feuchtigkeit und Wärme. Pulver ziehen leicht Feuchtigkeit an: Verschließen Sie sie sofort wieder. Bei Extrakten, Tinkturen und Kapseln beachten Sie die Hinweise auf dem Etikett und das aufgedruckte Datum.
Bevor Sie eine Pflanze verwenden
- Bewahren Sie Pflanzen außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren auf.
- Fragen Sie in der Schwangerschaft und Stillzeit oder wenn Sie Medikamente einnehmen zuerst einen Arzt oder Apotheker: Viele Pflanzen haben Wechselwirkungen mit Arzneimitteln.
- Brechen Sie die Anwendung bei einer allergischen Reaktion oder Unwohlsein sofort ab.
- Die Angaben auf dieser Seite beschreiben das Produkt; sie ersetzen keine ärztliche Beratung.
Technische Daten
| Pflanze | Banisteriopsis caapi (Malpighiengewächse) |
|---|---|
| Pflanzenteil | Liane |
| Herkunft | Ecuador |
| Form | Tinktur (Flüssigextrakt) |
| Extraktverhältnis (laut Etikett) | 5:1 |
| Zutaten (laut Etikett) | Banisteriopsis caapi, Alkohol 20 % |
| Inhalt | 10 ml, Pipettenflasche |
| Marke auf dem Etikett | Maya |
| Verkauf | Als Sammler- oder Souvenirartikel; nicht zum Verzehr geeignet |
Diskreter Versand
Bestellungen werden an Werktagen vorbereitet und in einer neutralen Außenverpackung verschickt, die keinen Hinweis auf den Inhalt gibt. Den Link zur Sendungsverfolgung erhalten Sie nach dem Versand per E-Mail, sofern er verfügbar ist. Voraussichtliche Lieferzeiten, Widerrufsrecht und Ausnahmen: Versand, Sendungsverfolgung und Rücksendungen.
Quellen: Santos et al. 2020, Plants 9(7):870; Saavedra-Saenz et al. 2026, J Ethnopharmacol 122404; Angaben des Lieferanten; Plants of the World Online (Kew); GBIF. Aktualisiert am 3. Oktober 2026 von der Mycotrop-Redaktion.
Häufige Fragen
Was ist die Liane Banisteriopsis caapi?
Es ist eine Liane aus dem Amazonasgebiet (Familie Malpighiaceae), bekannt als eine der Zutaten des Ayahuasca, eines rituellen Getränks von Völkern Amazoniens. Sie enthält β-Carbolin-Alkaloide (Harmin, Harmalin, Tetrahydroharmin).
Warum wird Caapi als MAO-Hemmer enthaltend gekennzeichnet?
Weil seine β-Carboline das Enzym Monoaminoxidase hemmen, wie die pharmakologische Literatur beschreibt. Diese Eigenschaft erklärt mögliche Wechselwirkungen mit vielen Arzneimitteln, daher der Warnhinweis auf der Seite.
Was steht auf dem Etikett?
Zwei Zutaten, Banisteriopsis caapi und Alkohol 20 %, das Extraktverhältnis 5:1 und der Inhalt von 10 ml.
Welcher Pflanzenteil wird verwendet, und woher stammt er?
Laut Lieferant wird die Liane verwendet; das Pflanzenmaterial stammt aus Ecuador.
Worin unterscheidet sich dieser Extrakt vom 12:1-Caapi-Extrakt?
Der 12:1-Extrakt hat ein anderes Verhältnis, wird als roter Caapi aus Peru angeboten und ist in 50, 100 oder 500 ml erhältlich. Diesen 5:1-Extrakt gibt es nur in der 10-ml-Flasche.
Sind Caapi-Liane und Ayahuasca-Liane dieselbe Pflanze?
Ja. Caapi, Ayahuasca, Yagé und Mariri sind Volksnamen, die für dieselbe Art erfasst sind: Banisteriopsis caapi.
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